Klüsserather Krippenmuseum geht mit der Zeit

Pünktlich zum Beginn der Vorweihnachtszeit erweitern die Klüsserather Krippenfreunde in ihrem Krippenmuseum „Domus praesepiorum – Haus der Krippen“ das Angebot für Ihre Besucher. Nach dem Gewinn des Fassadenwettbewerbs im letzten Jahr, dem der Umbau eines alten Winzerhauses aus dem Jahre 1685 in das Krippenmuseum im Jahr 2010 voranging und dem geplanten Einbau eines Aufzugs zur Erweiterung der Barrierefreiheit im nächsten Jahr, haben die Krippenfreunde erkannt, dass ein Angebot für Einzelbesucher fehlt, Informationen zur Weihnachtskrippe über das reine Schauen hinaus zu erhalten.

QR-Code für allgemeine Informationen, am Museumstor angebrachtNeben den schon angebotenen Gruppenführungen nach vorheriger Absprache durch einen fachkundigen Führer, ist es ab sofort möglich, als Einzelperson durch die Exponate zu schlendern und sich mittels Tablet-Computer oder Smartphone weitere Informationen zu einzelnen Exponaten und weiteren Aspekten der Krippenkunst geben zu lassen. Der Zugriff auf diese Informationen erfolgt mittels QR-Codes, dreidimensionalen Strichcodes, die es erlauben, Internetlinks zu codieren, und per Smartphones bzw. Tablet-Computern aufzurufen. Diese können auch im Museum ausgeliehen werden. So ist es nun möglich, neben den Krippen angebrachte QR-Codes mit einer kostenlosen App zu scannen und die hinterlegten Texte in Ruhe zu studieren. Partner hierbei ist die Eurobase GmbH, die diesen Service unter dem Namen teggee® (www.teggee.com) als professionelle Komplett-Lösung anbietet und diesen dem Krippenmuseum kostenlos zur Verfügung stellt.

Das Klüsserather Museum ist damit eines der ersten Museen in der Region, das diese Technik zur Informationsvermittlung verwendet. Vorteile ergeben sich beispielsweise aus der flexiblen Erweiterbarkeit: Neben Texten könnten in Zukunft Bildausschnitte, Grafiken, Filme hinterlegt werden oder das System als klassischer Audioguide verwendet werden, um das Erlebnis für den Besucher noch weiter zu intensivieren. Heute schon können sich Sehbeeinträchtigte über spezielle Apps die Texte vorlesen lassen, sodass damit eine barrierefreie Informationsvermittlung möglich wird. In Zukunft können die Texte in weitere Sprachen übersetzt werden, sodass für Besuchergruppen aus dem Ausland der Besuch noch eindrücklicher wird.

Das Krippenmuseum ist nicht nur in der Weihnachtszeit geöffnet, in der Zeit vom ersten Adventswochenende bis 2. Februar täglich außer Montag, sondern fast das ganze Jahr über: am Wochenende (Freitag bis Sonntag), von 14 bis 18 Uhr. Am 1. Januar ist das Museum geschlossen, ebenso vom 3. Februar bis 18. April. Gesonderte Öffnungen für Gruppen (inkl. Führung) sind nach Anmeldung möglich.