Bauanleitung für eine alpenländische Krippe - Mauern und Rahmen der Grundplatte

Die Fertigung von Mauern bzw. Mauerresten ist etwas langwieriger: Seit einiger Zeit schneide ich sie aus Zirbelholz, schnitze sie zurecht und leime sie auf. Sie werden danach eigentlich nur mit weiser Dispressionsfarbe gestrichen und dann gewaschen, also grundiert. Beim abschließenden Fassen (Bemalen) kommen somit die einzelnen Steinstrukturen zur Geltung. Da man beim Aufleimen ja auch Trockenzeiten hat, beginne ich immer an mehreren Stellen gleichzeitig.

Aufbau des Mauerwerks

In dieser Bauphase baue ich den Rahmen an. Warum so früh, werden sicherlich manche fragen. Die Erklärung ist einfach: ich komme in diesem Stadium noch gut mit den Zwingen zu Gange. Da ich den Rahmen nie mit Nägeln oder Schrauben befestige, sondern nur anleime, muss ich die Leisten einspannen. Auch das Schleifen (mit Maschinen) ist ohne große Aufbauten noch recht einfach.

Man kann auch sehen, dass ich alles, was in die Bodenplatte kommt, bereits montiert habe, egal ob es die Zaunpfähle sind oder der Holzdübel, auf dem der Baum einmal stecken soll. Man kann auch sehen, dass ich einige Stufen mit Brettern stütze, andere mit Mauersteinen: die Abwechslung bringt eine Krippe zum Leben.

Mauerwerk auf den Felsen

Unterschiedliche Treppenstufen