Bauanleitung für eine alpenländische Krippe - Grundplatte

Für die Grundplatte verarbeite ich Holzleisten mit ca. 2,5 cm und Spanplatten mit 1 cm Dicke und schneide sie zur gewünschten Größe zu. Da ich die Schnitt-Abfälle aufbewahre, kann ich diese später einarbeiten, eventuelle Höhenunterschiede sind kein Problem, die Spachtelmasse gleicht das aus.

Die Grundplatte wird mit den Leisten umschlossen, je nach Größe baue ich noch Querleisten ein, um ein Verziehen der Platte zu vermeiden. Diese werden mit Leim und Nägeln angebracht (Bild 1 und 2).

Grundplatte der Krippe

Grundplatte der Krippe - Unterseite

Krippen sollten immer so gebaut werden, dass die Unterseite und Rückseite sauber verarbeitet sind. Auf der Unterseite sollten keine Schrauben oder Nägel hervorschauen, die Verkabelung sollte sauber verlegt und befestigt sein, und die Rückseite gehört ebenfalls gespachtelt und bemalt. Noch ein Detail am Rande: Damit die Grundplatte später nicht Möbel beschädigt, bringe ich Filzklötzchen an, diese gibt es in verschiedensten Ausführungen zum Kleben oder Schrauben. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass man nicht sparen sollte, ein gutes Produkt nehmen sollte. Damit der Filzfuß nicht während des Baus beschädigt wird, ist dessen Anbringung der letzte Arbeitsschritt.

Unterbau der Krippenebene

Der erste Schritt beim Krippenbau ist der Aufbau einer Ebene: Eine Tiroler Krippe kann eben nicht flach wie das platte Land sein. Der Ausschnitt in der Platte wird später die Quelle bilden, die in einem kleinen Bach weiter läuft.

Unterbau der Ebene mit Quelle